Sieg an der Kreuzegg Classic
Sonntag, den 18. Mai 2008 um 23:05 Uhr
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Als letzter Test vor der Europameisterschaft hatte ich dieses Wochenende nochmals zwei Wettkämpfe eingeplant. Am Samstag startete ich am Berglauf auf die Kreuzegg und am Sonntag stand mit dem Aargauer Stadt-OL ein Lauf des Bio-Farm-Cups auf dem Programm.
Den Berglauf, bei dem einmal mehr ein hochkarätiges Teilnehmerfeld am Start stand, konnte ich für mich entscheiden. Am sehr anspruchsvollen Stadt-OL unterliefen mir eindeutig zu viele Fehler und ich kam nicht über den Rang sechs hinaus.

Kreuzegg Classic

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Mit Helumt Schiessl, Markus Jenne und Bruno Heuberger waren drei Bergläufer mit internationalen Erfahrungen am Start. Meine Taktik bestand darin, bis nach Krinau (7.6 km, 260 m Steigung) möglichst wenig Energie zu verpuffen. Ich versuchte darum einen möglichst gleichmässigen Rhythmus zu laufen. Dabei kam mir entgegen, dass Helmut ebenfalls kräftesparend lief, so klebte ich mehr als die Hälfte des Rennens an seinen Fersen. Bis nach Krinau hatte wir schon ein paar Meter Vorsprung auf die Verfolger herausgelaufen und waren vorne nur noch zu zweit unterwegs. Als es dann richtig mit der Steigung losging, passte mir sein Rhythmus nicht mehr. Zudem störte es mich, dass ich auf dem kleinen Pfad zuwenig sah wo ich hin stehen kann. Darum griff ich schon nach ca. 8 km an. Ich konnte ziemlich schnell eine kleine Lücke zwischen uns bringen. Diesen Vorsprung konnte ich dann bis ins Ziel, nach 12 km und 750 m Steigung halten.

www.kreuzegg.ch

Aargauer Stadt-OL

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Am nächsten Tag machte ich mich auf den Weg nach Aarau um am zweiten Wertungslauf des Bio-Farm-Cups einige Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln. Nach einem ausgiebigen Einlaufen fühlte ich mich recht gut und das Gefühl der etwas schweren Beine war fast ganz verflogen. Schon zum ersten Posten war ich zum ersten Mal mit den feinen Routenwahlen zwischen Mauern und Treppen stark gefordert. Auf den nächsten, etwas einfacheren Posten, fand ich gut ins Rennen und lief einige gute Abschnittszeiten. Zu Posten fünf konnte ich mich nochmals ohne viel Zeitverlust durch eine Tricky-Routenwahl retten. Doch las ich danach zu Posten 11 statt zu Posten 6 weil der Strich von 10 nach 11 genau über den Posten 5 lief. Gerade in letzter Sekunde konnte ich noch auf die Route zu Posten 6 einschwenken. So resultiert hier nur ein Rückstand von 15 Sekunden auf die Bestzeit. Die nächsten Posten stellten keine grossen Probleme bevor es dann ab Posten 9 zum Finale ansetzte. Auf dem Weg zu Posten 10 habe ich die kleine Treppe direkt zum Posten übersehen und lief stattdessen um die Mauer herum. Auch das kostete mich wieder mehr als 15 Sekunden.
Image Zu Posten 11 schwenkte ich wieder auf die Route ein, die ich geplant hatte, als ich von Posten 5 nach 11 las. Diese geplante Route hatte jedoch einen grossen Haken: Die Mauer nach 2/3 der Strecke (siehe Ausschnitt). Diese Mauer hatte ich, als ich die Routenwahl beim ersten Mal löste, einfach übersehen. Als ich den Fehler realisierte, versuchte ich eine Notlösung zu finden. Ich vermutete, dass es bei der Brücke eine Fussgängerpassage geben muss und so lief ich die Treppe runter. Unten angekommen musste ich feststellen, dass ich hier die Strasse nicht überqueren darf (roter Raster). Nach 250 m rund um das Sperrgebiet war ich dann auf der anderen Strassenseite und konnte in den kleinen Weg einbiegen. Auf dieser Strecke verlor ich 80 Sekunden auf die Bestzeit.
Die letzen Posten stellten keine all zu grossen Anforderungen mehr und ich verlor nicht mehr viel Zeit bis in Ziel.

Karte  

www.olg-suhr.ch

 

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