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Sieg am Gaperney-Berglauf |
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Dienstag, den 01. Juni 2010 um 20:57 Uhr |
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Bei einmal mehr regnerischen Wetter lief ich dieses Jahr den vierten Berglauf . Der Lauf von Grabs auf die Gaperney hatte es wirklich in sich. Auf gerade mal 8.8 km gilt es 1000 Höhenmeter zu überwinden. Dabei sind die ersten 1.5 km total flach. Bis zum Kilometer 6.0 steigt man auf der Asphaltstrasse gleichmässig, bevor es dann nur noch steil ist. Vor allem die letzten zwei Kilometer sind wirklich unglaublich steil. Einige behaupteten sogar, sie seien fast überhängend, doch so schlimm war es auch wieder nicht.
Der Eritreer Berhe Zeremariam machte von Beginn weg Tempo. Am GP von Bern, vor einer Wochen, war er noch fast zwei Minuten schneller als ich, doch am Berg konnte ich gut mithalten und ihn dann im steilen Schlussteil klar distanzieren. Er wurde dann noch bis auf den vierten Rang durchgereicht. Ich konnte jedoch ungefährdet zum Sieg laufen.
www.gamperney-berglauf.ch
Rangliste
GPS-Track
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Kommentare
Eine spannende Angelegenheit
Für Routiniers wie David Schneider, dem Sieger bei den Herren, stellte schwieriges Geläuf kein Problem dar. Der 29-jährige Wiler – seines Zeichens Berglauf-Schweizer-Meister der Jahre 2006 und 2007 – siegte mit über einer halben Minute Vorsprung auf Markus Kröll (Österreich) und Kari Jöhl (Amden). «Ich bin früh in Führung gegangen und konnte den Vorsprung rasch auf über 100 Meter ausbauen. Danach musste ich nicht mehr wirklich an mein Limit gehen und konnte meinen Sieg problemlos ins Ziel laufen.»
Keine Probleme mit der Schlammstrecke? Im Gegenteil: «Ich mag es, wenn es steil und rutschig ist. So muss man sich den bestmöglichen Weg den Berg hinauf suchen; das finde ich sehr spannend», so Schneider.
Beim Berglauf-Crack löste der Sieg am Gamperney-Berglauf keineemotionalen Freudesprünge aus. Zu wenig prominent war ihm das Teilnehmerfeld heuer besetzt. «Trotzdem macht Siegen natürlich immer Spass», sagt er – und schmunzelt doch noch.